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	<title>Rand - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-17T21:20:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Earthdawn-Wiki.v2</subtitle>
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		<id>https://blutwald.de/index.php?title=Rand&amp;diff=3334&amp;oldid=prev</id>
		<title>Root: Die Seite wurde neu angelegt: „ �R�and- kaum ein anderes Wort wird in Kratas mit so viel Ehrfurcht und Zittern in der Stimme ausgesprochen. Der Stadtteil liegt am �u�ersten S�dzipfel der Zitadelle und ist Heimat der Namensgeber, die von den anderen Kratraern nur die Entlegenen&#039; genannt werden.  Ich selbst werde nie meinen ersten Besuch dort vergessen. Uigtar hatte mir geraten, einen weiten Kapuzenumhang zu tragen, der mein Gesicht verdecken w�rde- &#039;&#039;eigentlich eine gute Wah…“</title>
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		<updated>2024-10-22T18:37:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „ �R�and- kaum ein anderes Wort wird in Kratas mit so viel Ehrfurcht und Zittern in der Stimme ausgesprochen. Der Stadtteil liegt am �u�ersten S�dzipfel der Zitadelle und ist Heimat der Namensgeber, die von den anderen Kratraern nur die Entlegenen&amp;#039; genannt werden.  Ich selbst werde nie meinen ersten Besuch dort vergessen. Uigtar hatte mir geraten, einen weiten Kapuzenumhang zu tragen, der mein Gesicht verdecken w�rde- &amp;#039;&amp;#039;eigentlich eine gute Wah…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
�R�and- kaum ein anderes Wort wird in Kratas mit so viel&lt;br /&gt;
Ehrfurcht und Zittern in der Stimme ausgesprochen.&lt;br /&gt;
Der Stadtteil liegt am �u�ersten S�dzipfel der Zitadelle und ist&lt;br /&gt;
Heimat der Namensgeber, die von den anderen Kratraern nur&lt;br /&gt;
die Entlegenen&amp;#039; genannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich selbst werde nie meinen ersten Besuch dort vergessen.&lt;br /&gt;
Uigtar hatte mir geraten, einen weiten Kapuzenumhang zu&lt;br /&gt;
tragen, der mein Gesicht verdecken w�rde- &amp;#039;&amp;#039;eigentlich eine&lt;br /&gt;
gute Wahl f�r jeden Stadtteil Kratas&amp;#039;&amp;#039;. Doch als ich durch die&lt;br /&gt;
enge Gasse schritt und mir die ersten Entlegenen begegneten,&lt;br /&gt;
wu�te ich, da� er mir nicht helfen w�rde. Sie sahen mich an&lt;br /&gt;
und wu�ten, da� ich nicht zu ihnen geh�rte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich blickte in das Gesicht eines Mannes, dessen Z�ge nicht&lt;br /&gt;
mehr die eines Menschen waren. Sie wirkten, als h�tte w�ren&lt;br /&gt;
sie unter der Hitze eines unirdischen Feuers geschmolzen und&lt;br /&gt;
w�ren an v�llig falscher Stelle wieder zu Fleisch erstarrt. Das&lt;br /&gt;
linke Auge hing fast auf der H�he des Unterkiefers, w�hrend&lt;br /&gt;
der rechte Mundwinkel sich fast bis zum Ohr erstreckte. Der&lt;br /&gt;
Mann - &amp;#039;&amp;#039;das Wesen&amp;#039;&amp;#039; - verharrte einen Moment in seiner&lt;br /&gt;
Bewegung, fuhr dann aber fort, die Stra�e zu fegen. F�r eine&lt;br /&gt;
kurzen Moment sah ich seine verkr�ppelten H�nde unter dem&lt;br /&gt;
langen Leinengewand hervorkommen. Etliche der Finger&lt;br /&gt;
waren zusammengewachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich senkte meinen Kopf, doch mein Herz schlug mir bis zum&lt;br /&gt;
Hals und ich mu�te mich auf jeden meiner Schritte konzentrieren,&lt;br /&gt;
um nicht ins straucheln zu kommen. Zwei Frauen,&lt;br /&gt;
kamen die Gasse hinunter auf mich zu, doch ehe sie meinen&lt;br /&gt;
Weg kreuzten blieben sie stehen, und begannen zu tuscheln.&lt;br /&gt;
Die linke von ihnen, ein junges Elfenm�dchen, das einmal&lt;br /&gt;
wundersch�n gewesen sein mu�te, trug ein schlichtes Kleid,&lt;br /&gt;
das aussah, als w�re es in frisches Blut getaucht worden. Der&lt;br /&gt;
Vergleich war nicht weit hergeholt, als ich bemerkte, da�&lt;br /&gt;
Gesicht und K�rper von tiefen Schnittwunden �bers�ht&lt;br /&gt;
waren, die unaufh�rlich Blut n��ten. Die andere, eine alte&lt;br /&gt;
Frau mit schlohwei�em Haar, schien auf den ersten Blick&lt;br /&gt;
unversehrt, doch dann sah ich dunklen Rauch und haarfeine&lt;br /&gt;
Blitze �ber ihre Haut huschen. Die j�ngere schien jeden k�rperlichen&lt;br /&gt;
Kontakt mit der Alten peinlich zu vermeiden, so als&lt;br /&gt;
h�tte auch die kleinste Ber�hrung uns�gliche Folgen f�r beide.&lt;br /&gt;
Ich vermag den Schrecken kaum in Worte zu fassen, den ich&lt;br /&gt;
an diesem und drei folgenden Tagen in Rand sah. In jeder&lt;br /&gt;
Nacht verfolgten mich schreckliche Alptr�ume und h�tte der&lt;br /&gt;
gute Uigtar mir nicht Abend f�r Abend bei einem starken&lt;br /&gt;
Branntwein gut zugeredet, h�tte ich einen Teil meines&lt;br /&gt;
Verstandes an diesem Ort gelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch immer scheine sich Feder und Tinte gegen die Worte&lt;br /&gt;
zu streben, die ich gerade niederschreibe, doch ich mu� von&lt;br /&gt;
den Entlegenen berichten - denn so furchtbar ihr Leid ist, so&lt;br /&gt;
beachtlich ist das, was sie in Kratas erreicht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entlegenen geh�ren zu den au�ergew�hnlichen&lt;br /&gt;
Namensgebern, die eine Begegnung mit den furchtbarsten&lt;br /&gt;
D�monen lebendig, aber nicht siegreich, �berstanden haben.&lt;br /&gt;
Die meisten von ihnen tragen deutliche D�monenspuren,&lt;br /&gt;
die von furchtbaren Ritualen und Opferzeremonien zeugen&lt;br /&gt;
und sie zu Auss�tzigen und Heimatlosen in ganz Barsaive&lt;br /&gt;
machen. Es ist verst�ndlich, da� viele Barsaiver glauben, wer&lt;br /&gt;
solche Qual �berstehen kann, hat auf irgendeine Weise einen&lt;br /&gt;
Handel mit jenen schrecklichen Kreaturen geschlossen, die f�r&lt;br /&gt;
das Leid verantwortlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun haben sie, meist auf der Flucht vor Verfolgung und&lt;br /&gt;
Tod, ausgerechnet in Kratas eine Heimat gefunden. Scheinbar&lt;br /&gt;
wei� der Magistrat um die unsch�tzbar wertvollen&lt;br /&gt;
Informationen �ber die D�monen, die die Entlegenen durch&lt;br /&gt;
ihre Erfahrungen gesammelt haben, und l��t sie relativ ungest�rt&lt;br /&gt;
gew�hren. Gegen Almosen, Nahrung oder sonstige&lt;br /&gt;
Unterst�tzung sind sie manchmal bereit, ihr Wissen mit anderen&lt;br /&gt;
zu teilen. In den Reihen der Entlegenen gibt es auch viele&lt;br /&gt;
Adepten, doch nicht wenige haben angesichts der Schrecken,&lt;br /&gt;
die sie erdulden mu�ten, den Pfad ihrer Disziplin verloren&lt;br /&gt;
und verschlie�en sich vor der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl in Kratas viele Dinge anders laufen, ist man auch&lt;br /&gt;
hier weit davon entfernt, die Entlegenen als B�rger anzuerkennen.&lt;br /&gt;
Sie leben abgesondert, unter der st�ndigen Beobachtung&lt;br /&gt;
der Macht des Auges. Es ist ihnen nicht gestattet,&lt;br /&gt;
Rand zu verlassen, aber eigentlich will das auch keiner von&lt;br /&gt;
ihnen. Ich glaube, sie sind sich der Gefahr, die sie ausstrahlen&lt;br /&gt;
weit bewu�ter, als wir und vermeiden Kontakte mit der&lt;br /&gt;
Au�enwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit ihnen ein eigener Stadtteil zugesprochen wurde, haben&lt;br /&gt;
die Entlegenen eine kleine, verschworene Gemeinschaft gebildet,&lt;br /&gt;
in der jeder nach Kr�ften den anderen unterst�tzt. Sie&lt;br /&gt;
haben sogar einen Sprecher aus ihrer Mitte gew�hlt, der die&lt;br /&gt;
Interessen der Gemeinde nach au�en vertritt: der Elf&lt;br /&gt;
Raehlacain, einer der wenigen Entlegenen, die sowohl geistig&lt;br /&gt;
als auch k�rperlich einigerma�en unversehrt sind. In der Tat&lt;br /&gt;
war er es, der mich nach Rand eingeladen hatte, und mit dem&lt;br /&gt;
ich w�hrend der drei Tage viele Gedanken austauschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Hintergrundinformationen : &lt;br /&gt;
((((Manche Bewohner von Rand zeigen lediglich �u�erliche&lt;br /&gt;
Spuren von D�monen. Sie haben die D�monenkraft &amp;quot;H�uten&amp;quot;&lt;br /&gt;
(siehe EARTHDAWN - Grundregelbuch Seite 305) oder andere&lt;br /&gt;
f�rchterliche Rituale �berlebt und sind auf ewig auf&lt;br /&gt;
schrecklichste entstellt. Andere trugen jahrelang einen D�mon&lt;br /&gt;
in sich - einige konnten ihn vertreiben, andere wurden aus&lt;br /&gt;
unerkl�rlichen Gr�nden verschont. Viele dieser beklagenswerten&lt;br /&gt;
Gestalten haben durch diese Tortur bleibenden geistigen&lt;br /&gt;
Schaden genommen. Manche D�monenopfer erscheinen&lt;br /&gt;
�u�erlich und in der sozialen Interaktion mit anderen&lt;br /&gt;
Namensgebern v�llig normal. Jedoch k�nnen unvorsichtige&lt;br /&gt;
Charaktere durch un�berlegte Worte oder Handlungen&lt;br /&gt;
Erinnerungen an ihre Vergangenheit hervorrufen und sie in&lt;br /&gt;
einen Anfall st�rzen. Als typische Symptome ihres Wahns&lt;br /&gt;
k�nnten auftreten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*St�rungen der Wahrnehmung. So scheinen manche an&lt;br /&gt;
Licht- und Farb�berempfindlichkeit zu leiden. Viele sehen&lt;br /&gt;
Gesichter oder Figuren seltsam verzerrt.&lt;br /&gt;
*Wieder andere k�nnen Gespr�chen kaum folgen und richten&lt;br /&gt;
ihre Aufmerksamkeit auf alles, was sie in ihrer&lt;br /&gt;
Umgebung ablenkt.&lt;br /&gt;
*Manche leiden an Gr��enwahn und �bersteigerten&lt;br /&gt;
Selbstwertgef�hl.&lt;br /&gt;
*Ungew�hnlich redselig bis unaufh�rlich redend.&lt;br /&gt;
*Angstattacken, in denen das Opfer das unmittelbare Gef�hl&lt;br /&gt;
hat, auf der Stelle sterben zu m�ssen.&lt;br /&gt;
*Extreme Schuldgef�hle, teils mit realem Hintergrund oder&lt;br /&gt;
nur durch den D�mon geweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese kurze Ausf�hrung soll nat�rlich nur Anhaltspunkte f�r&lt;br /&gt;
den Spielleiter liefern. Kombinationen aus diesen oder ganz&lt;br /&gt;
andere Auspr�gungen der �berwundenen Besessenheit sind&lt;br /&gt;
ebensogut denkbar.))))&lt;/div&gt;</summary>
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