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	<title>Ort Der Langen Schatten - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-17T22:23:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Earthdawn-Wiki.v2</subtitle>
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		<id>https://blutwald.de/index.php?title=Ort_Der_Langen_Schatten&amp;diff=3159&amp;oldid=prev</id>
		<title>Root: Die Seite wurde neu angelegt: „&#039;&#039;In tiefer Nacht h�rt man das Fl�stern in den Gassen und Hinterh�fen, wenn Kratas seinen geheimen Traum tr�umt und sein Versprechen des schnellen Goldes in die Ohren der Hoffnungslosen raunt&#039;&#039;  - &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Thain Lange Hand, Elfischer Troubadour aus Urupa&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;  &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Voiha, fr�he Datumsangabe:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;  ��A��ls die Karawane den Tafelberg erreichte, auf dessen R�cken die altehrw�rdige Zitadelle Kratas thront, regnete es in Str�men. Vereinzelt…“</title>
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		<updated>2024-10-22T18:36:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;#039;&amp;#039;In tiefer Nacht h�rt man das Fl�stern in den Gassen und Hinterh�fen, wenn Kratas seinen geheimen Traum tr�umt und sein Versprechen des schnellen Goldes in die Ohren der Hoffnungslosen raunt&amp;#039;&amp;#039;  - &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thain Lange Hand, Elfischer Troubadour aus Urupa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Voiha, fr�he Datumsangabe:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  ��A��ls die Karawane den Tafelberg erreichte, auf dessen R�cken die altehrw�rdige Zitadelle Kratas thront, regnete es in Str�men. Vereinzelt…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;In tiefer Nacht h�rt man das Fl�stern in den Gassen und&lt;br /&gt;
Hinterh�fen, wenn Kratas seinen geheimen Traum tr�umt und sein&lt;br /&gt;
Versprechen des schnellen Goldes in die Ohren der Hoffnungslosen&lt;br /&gt;
raunt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thain Lange Hand, Elfischer Troubadour aus Urupa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Voiha, fr�he Datumsangabe:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
��A��ls die Karawane den Tafelberg erreichte, auf dessen&lt;br /&gt;
R�cken die altehrw�rdige Zitadelle Kratas thront, regnete es&lt;br /&gt;
in Str�men. Vereinzelt sah ich Lichter in der schwarzen&lt;br /&gt;
Stadtsilhouette glimmen, die sich scharf gegen den Nachthimmel&lt;br /&gt;
abzeichnete. Vermutlich Fackeln auf der Stadtmauer&lt;br /&gt;
und am Tor, oder Tavernenfenster, die auch um diese Zeit&lt;br /&gt;
noch einsam leuchteten.&lt;br /&gt;
Wir folgten der Stra�e, die sich, eng an den Fels geschmiegt,&lt;br /&gt;
nach oben schl�ngelte. Es war ein m�hseliger Aufstieg, denn&lt;br /&gt;
sie war steil und das Pflaster regenna�, so da� die Tiere&lt;br /&gt;
manchmal ausglitten und die R�der der Karren nicht richtig&lt;br /&gt;
greifen konnten. Je h�her wir kamen, desto deutlicher konnte&lt;br /&gt;
ich die Stadt erkennen. Eine m�chtige Mauer umschlang&lt;br /&gt;
Kratas wie der G�rtel eines Riesen. Wir steuerten auf das Tor&lt;br /&gt;
zu, das einzige, wie ich sp�ter feststellte, und im Licht der&lt;br /&gt;
Fackeln, die den Vorplatz erleuchteten, konnte ich eine&lt;br /&gt;
Handvoll Gestalten erkennen. Lange Lederm�ntel sch�tzen&lt;br /&gt;
die vor dem prasselnden Regen und als die Karawane sich&lt;br /&gt;
endlich vor dem Tor versammelt hatte, kam einer der M�nner&lt;br /&gt;
auf uns zu. Es war ein Ork von m�chtiger Statur und einem&lt;br /&gt;
Gesicht, da� schon viele F�uste gesehen haben mu�te. L�ssig&lt;br /&gt;
st�tzte er sich auf seinen Speer und im Fackelschein sah ich&lt;br /&gt;
ein Auge, da� auf seinen Rundschild gemalt worden war.&lt;br /&gt;
Waren das die Wachen der Macht des Auges, von denen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bhjurke berichtet hatte? Die Gesandten von Garlthik, dem&lt;br /&gt;
legend�ren Dieb und Herrscher der Stadt?&lt;br /&gt;
Als sie begannen, die Karawane zu durchsuchen, war ich&lt;br /&gt;
mir sicher. Sie schienen ihre Arbeit ernst zu nehmen und gingen&lt;br /&gt;
gr�ndlich vor- erst als unser Anf�hrer ihnen ein Fa�&lt;br /&gt;
Hurlg �berlie�, konnten wir passieren. Nat�rlich mu�te jeder&lt;br /&gt;
der Mitreisenden noch den Wegzoll von zehn Silberst�cken&lt;br /&gt;
entrichten. Durch Bhjurkes Bericht war ich bestens gewappnet&lt;br /&gt;
und dr�ckte im Vorbeireiten dem Ork am Tor ein Goldst�ck&lt;br /&gt;
in die Hand- schlie�lich wollte ich keinen �rger machen. Der&lt;br /&gt;
Ork grinste freundlich und nickte mir zu, dann winkte er mich&lt;br /&gt;
in die Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kratas lag vor mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gassen waren eng und verwinkelt. Wolken huschten mit&lt;br /&gt;
gro�er Geschwindigkeit �ber den Himmel und wann immer&lt;br /&gt;
sie das fahle Gesicht des Mondes preisgaben, fiel sein Licht auf&lt;br /&gt;
das ausgetretene Stra�enpflaster, auf dem sich in unregelm��igen&lt;br /&gt;
Abst�nden Unrat angesammelt hatte. Eine Horde wohlgen�hrter&lt;br /&gt;
Ratten huschten eifrig hin und her, und ich wurde&lt;br /&gt;
das Gef�hl nicht los, das sie nicht die einzigen waren, die mich&lt;br /&gt;
beobachteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauseing�nge links und rechts lagen fast einen ganzen&lt;br /&gt;
Schritt zur�ckgesetzt in den Mauern und schienen wie leere&lt;br /&gt;
Augenh�hlen in die Dunkelheit zu starren. Ein Blitz zerri� den&lt;br /&gt;
Himmel und erschrocken kauerte ich mich f�r einen Moment&lt;br /&gt;
an eine H�userwand. Mein Blick wanderte nach oben. Erst&lt;br /&gt;
jetzt fiel mir auf, da� kaum eines der spitzgiebeligen Fenster&lt;br /&gt;
zur Stra�e hin zeigte, und es in den unteren zwei Stockwerken&lt;br /&gt;
gar keine zu geben schien. Ob das hier �blich war?&lt;br /&gt;
Als der Donner durch die Gasse rollte, h�rte ich ein schlurfendes&lt;br /&gt;
Ger�usch aus einem der Hauseing�nge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kratas erscheint einem Reisenden oft verlassen zu sein.&lt;br /&gt;
Wenige Gestalten bewegen sich in der Stadt, und oft kann&lt;br /&gt;
man hunderte Schritt durch die Stra�en wandern, ohne einen&lt;br /&gt;
Bewohner zu sehen. Mit Sicherheit aber wird man gesehen.&lt;br /&gt;
Hinter den halbgeschlo�enen L�den der Fenster, um&lt;br /&gt;
H�userecken und aus dunklen Seitengassen heraus folgen&lt;br /&gt;
einem mi�trauische, neugierige und vor allem absch�tzende&lt;br /&gt;
Blicke. Die Stadt lebt, und ein Neuank�mmling, der Kratas am&lt;br /&gt;
Tag durchwandert hat, wird es Nachts nicht wiedererkennen.&lt;br /&gt;
Dennoch w�re er gut beraten, im Haus zu bleiben, denn nicht&lt;br /&gt;
viele Fremde �berleben eine Nacht im Freien.&lt;br /&gt;
Zu leicht kann es passieren, zwischen zwei rivalisierende&lt;br /&gt;
Diebesbanden zu geraten, die mit Spionen und solchen, die sie&lt;br /&gt;
f�r welche halten, kurzen Proze� machen.&lt;br /&gt;
Es ist allemal sicherer, in seinem Zimmer zu verweilen und&lt;br /&gt;
Fenster und T�ren fest zu verriegeln. Eine Nachtwache und&lt;br /&gt;
eine verbarrikadierte T�r scheinen ebenfalls empfehlenswert.&lt;br /&gt;
Die meisten Bewohner der Stadt, die nicht zu den Verbrechern&lt;br /&gt;
und deren Gefolge geh�ren, leiden unter der&lt;br /&gt;
Gewaltherrschaft. Dennoch bleiben sie, weil sie sich hier&lt;br /&gt;
sicher f�hlen - so seltsam das klingen mag.&lt;br /&gt;
Trotz der Rivalit�t einiger Gruppen hat sich zwischen den&lt;br /&gt;
Bewohnern ein merkw�rdiger Zusammenhalt entwickelt, der&lt;br /&gt;
f�r Au�enstehende nur schwer zu begreifen ist. Die Diebe&lt;br /&gt;
sind zu dem Schlu� gekommen, das eine Stadt ihre B�rger&lt;br /&gt;
braucht, und lassen sie bei ihren Aktivit�ten in der Regel in&lt;br /&gt;
Ruhe. Nur so ist es zu erkl�ren, das Kratas nicht nur zwielichtigen&lt;br /&gt;
Gestalten eine Heimat ist, sondern auch H�ndler,&lt;br /&gt;
Scholaren, Handwerker und Kunstschaffende in den verfalllenden&lt;br /&gt;
Mauern leben. Tats�chlich stellen sie sogar die&lt;br /&gt;
Mehrheit der Bewohner. Nur etwa ein Drittel aller Kratraer&lt;br /&gt;
gehen im Schwei�e ihres Angesichts dem Diebeshandwerk&lt;br /&gt;
nach. Zwar leben die ehrbaren B�rger mit der st�ndigen&lt;br /&gt;
Bedrohung von �berf�llen, ziehen es aber dennoch vor, ihrem&lt;br /&gt;
Gesch�ft in der Stadt der Diebe nach-zugehen, da sie hier eine&lt;br /&gt;
bessere Bezahlung als anderswo erwarten k�nnen und nicht&lt;br /&gt;
unter der Last von Steuern st�hnen m�ssen.&lt;/div&gt;</summary>
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